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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, warnt vor erhöhten Abwärtsrisiken für das Wachstum in der Eurozone aufgrund geopolitischer Krisen, Handelsspannungen und globaler Unsicherheit. Er erkennt zwar die derzeitige wirtschaftliche Robustheit und die günstige Inflationsrate von 2,0 % an, hebt jedoch die Anfälligkeit gegenüber externen Schocks, mögliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der US-Finanzpolitik und potenzielle Rückschläge im Bereich der künstlichen Intelligenz hervor, die zu abrupten Veränderungen der Marktstimmung in verschiedenen Anlageklassen und Regionen führen könnten.
Eine Studie von EY Real Estate prognostiziert für 2026 eine anhaltende Stagnation auf dem deutschen Immobilieninvestmentmarkt, wobei das Transaktionsvolumen weitgehend unverändert bleiben dürfte. Während für Wohnimmobilien Preisanstiege prognostiziert werden, geben Bürogebäude und Einkaufszentren in schlechten Lagen der Branche weiterhin Anlass zur Sorge. Der Sektor erholt sich von Krisenjahren, die durch steigende Zinsen, explodierende Baukosten und Immobilienwertverluste geprägt waren, doch aufgrund unzureichender Reformen ist nicht mit einer Entspannung der Wohnbaukrise zu rechnen.
Die Schweizer ICT-Branche blickt mit großem Optimismus auf das Jahr 2026: Der Swico ICT-Index stieg um 11,7 Punkte auf 113,9 und verzeichnete damit den größten Quartalsanstieg seit Mitte 2021. Der positive Trend wird durch die hohe Nachfrage nach Digitalisierung, Cloud-Lösungen und künstlicher Intelligenz angetrieben, obwohl einige Segmente unter Margendruck stehen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen bleibt die Branche zuversichtlich und betont die Notwendigkeit, KI in Geschäftsprozesse zu integrieren und in qualifizierte Fachkräfte zu investieren.
Die Einzelhandelsumsätze in den USA stiegen im November um 0,6 % und übertrafen damit leicht die Erwartungen der Ökonomen von 0,5 %. Das Handelsministerium berichtete, dass die Einzelhandelsumsätze ohne die volatilen Fahrzeugverkäufe um 0,5 % stiegen und damit ebenfalls über dem erwarteten Anstieg von 0,4 % lagen. Die Umsätze des Vormonats wurden revidiert und zeigen nun einen Rückgang von 0,1 % statt der zuvor gemeldeten Stagnation.
Chinas Rohölimporte erreichten 2025 mit 11,55 Millionen Barrel pro Tag einen historischen Höchststand, was einem Anstieg von 4,4 % gegenüber 2024 entspricht, wobei auch der Dezember einen Rekordwert verzeichnete. Die Daten widersprechen den Behauptungen, dass die chinesische Ölnachfrage aufgrund der Einführung von Elektrofahrzeugen zurückgeht. Ein erheblicher Teil der Importe floss in strategische und kommerzielle Lager, wobei China 11 neue Lagerstätten mit einer Kapazität von 169 Millionen Barrel errichtete. Der Analyst Frederic Lasserre stellte fest, dass China seit März 2025 täglich fast 1 Million Barrel lagert und erwartet einen weiteren Aufbau der Lagerbestände bis ins Jahr 2026 hinein.
BP rechnet für das vierte Quartal 2025 mit Wertminderungen in Höhe von 4 bis 5 Milliarden US-Dollar, die in erster Linie mit dem Geschäft im Bereich Energiewende zusammenhängen, während die Ergebnisse im Ölhandel schwach und die Ergebnisse im Gashandel durchschnittlich ausfallen. Das Unternehmen geht von einer Verringerung der Nettoverschuldung und dem Abschluss von Vermögensverkäufen aus, wobei die Upstream-Produktion unverändert bleiben soll. Die Ankündigung spiegelt die Herausforderungen im Bereich der Energiewende angesichts uneinheitlicher Ergebnisse auf den Öl- und Gasmärkten wider.
Analysten warnen davor, dass ein möglicher Ölpreisschock, der durch Versorgungsengpässe aufgrund geopolitischer Spannungen mit dem Iran und Venezuela ausgelöst wird, sich 2026 negativ auf die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft auswirken könnte.
Der Ökonom Mark Zandi kritisiert Trumps Initiativen zur Verbesserung der Erschwinglichkeit und argumentiert, dass diese den Kreditkartenzinsen und Hypothekenmärkten mehr schaden als den Verbrauchern helfen würden, was möglicherweise negative Folgen für das Finanzsystem haben könnte.
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) investieren 90 Millionen Franken in die Umrüstung ihrer FV-Dosto-Züge, die trotz früherer Bemühungen weiterhin unter Vibrationsproblemen leiden. Das Renovierungsprojekt zielt darauf ab, die Querbeschleunigungen durch neue Elemente wie Federn um ein Drittel zu reduzieren, aber Testfahrten zeigen, dass Wasser in Flaschen immer noch zittert. Der Umrüstungsprozess wird Ende 2026 beginnen und bis Anfang der 2030er Jahre für alle 62 Züge fortgesetzt werden.
Die Inflation in den USA blieb laut Angaben der Financial Times im Dezember stabil bei 2,7 %. Der Artikel enthält in erster Linie Werbeinhalte für Abonnements der digitalen und gedruckten Angebote der FT und weniger detaillierte wirtschaftliche Analysen.

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